Biologischer Knochenaufbau

Bei unzureichender Tiefe des Kieferknochens im Oberkiefer gibt es unterschiedliche Methoden des Knochenaufbaus.

Sinuslift

Die herkömmliche Operationsmethode zur Verdickung des knöchernen Bodens der Kieferhöhle ist der sogenannte Sinuslift. Dabei wird eigener Knochen oder Fremdmaterialien zur Knochenauffüllung und Anhebung des Sinusbodens (Sinuslift) verwendet werden.

Neuer Knochen mit Wachstumsfaktoren (CGF) und Stammzellen

Unsere minimal invasive Methode verwendet körpereigene Wachstumsfaktoren und Stammzellen um eine Knochenneubildung zu induzieren. Die Methode ist in Langzeitstudien bereits erfolgreich wissenschaftlich dokumentiert und verwendet ausschließlich autologe, also körpereigene Stammzellen und Wachstumsfaktoren (abgekürzt CGF = Concentrated Growth Factors), um eine Knochenneubildung zu induzieren bzw. hervorzurufen.

Durch eine einfache Blutentnahme wie man es vom Hausarzt kennt werden vor der Operation einige Blutröhrchen in einer speziellen Apparatur zentrifugiert. Aus dem Eigenblut werden konzentrierte Wachstumsfaktoren (CGF) gewonnen.

Literatur

Tajima, N., et al. (2013), “Evaluation of Sinus Floor Augmentation with Simultaneous Implant Placement Using Platelet-Rich Fibrin as Sole Grafting Material.” The International Journal of Oral & Maxillofacial Implants 28(1): 77-83.

Knochenaufbau gleichzeitig mit Implantat

Mit Einsetzen des Implantates werden auch die Wachstumsfaktoren eingebracht. Die Innenauskleidung der Kieferhöhle wird gleichzeitig mit dem Implantat durch die CGF Membran angehoben, ohne dass Fremdmaterialien oder eine zusätzliche Operation notwendig wären.

Mithilfe dieser Methode wird ein natürliches, eigenes Knochenwachstum erreicht und die Heilung insgesamt beschleunigt. Eine Reaktion auf Fremdkörper ist ausgeschlossen, da der Knochenaufbau mit körpereigenen Stammzellen und Wachstumsfaktoren erfolgt. Zudem erspart man dem Patienten eine belastende Entnahme von eigenem Knochenmaterial an einer anderen Körperstelle.